West Nile Virus

West Nile Virus

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Liebe Pferdebesitzerinnen und Pferdebesitzer

Das West-Nil-Virus (WNV) breitet sich seit einigen Jahren in Europa zunehmend aus. Der Erreger wird durch den Stich infizierter Mücken oder den Biss virushaltiger Zecken übertragen und befällt vor allem Vögel, Pferde, Menschen sowie andere Säugetiere. Besonders betroffen sind Regionen in Südosteuropa, Zentralasien, Nordamerika und Afrika – doch auch in Mitteleuropa nimmt die Verbreitung zu.

Da sowohl die Vektoren (Mücken) als auch die Hauptwirte (Wildvögel) in der Schweiz vorkommen, ist es möglich, dass das West-Nil-Virus künftig auch hierzulande auftreten wird. Bisher wurde das West-Nil-Fieber bei Tieren in der Schweiz noch nie beobachtet. In den angrenzenden Ländern wird jedoch bereits regelmässig geimpft.

Erkrankung bei Pferden
Pferde können nach einer Infektion eine Entzündung des Gehirns (Enzephalomyelitis) entwickeln. Typische Symptome sind hohes Fieber, neurologische Ausfälle oder Bewegungsstörungen. Manche Tiere zeigen jedoch gar keine Krankheitsanzeichen.

Impfung
Zurzeit wird in der Schweiz nicht flächendeckend geimpft, es steht jedoch ein zugelassener Impfstoff gegen das West-Nil-Virus zur Verfügung. Eine Impfung kann das Risiko einer schweren Erkrankung deutlich reduzieren.

Da der Impfstoff nur begrenzt erhältlich ist, bitten wir Sie sich bei Interesse bei uns zu melden. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/tiere/tierseuchen/uebersicht-seuchen/alle-tierseuchen/west-nil-fieber.html

Ferien vom 3.8.26 bis 20.8.2026

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Unsere Praxis bleibt vom 3.8.26. bis 20.8.26 geschlossen.

Vertretungen für:

Gross- und Kleintiere:

Tierarztpraxis Malters AG, Malters: 041 497 24 44

Kleintierklinik Obergrund, Luzern: 031 311 13 80

Pferde:

Pferdeklinik Dalchenhof, Brittnau: 062 751 92 21

Zücken Tierärzte, Ruswil, 041 495 11 66

Blauzungenkrankheit

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Der Impfstoff gegen die Blauzungenkrankheit (BTV-3) darf auch in der Schweiz ab sofort eingesetzt werden.

Informationen über die aktuelle Situation in der Schweiz finden Sie hier: https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/tiere/tierseuchen/uebersicht-seuchen/alle-tierseuchen/bt.html#530902936

Was ist die Blauzungenkranheit?

Die Blauzungenkrankheit ist eine Viruserkrankung, die über Gnitzen (kleine Mücken) verbreitet wird. Alle Wiederkäuer sind empfänglich. Klinische Symptome treten meist nur bei Schafen und Rindern auf. Eines der möglichen Symptome ist eine bläuliche Verfärbung im Maulbereich und an der Zunge.

Folgende weitere Symptome können auftreten:

  • Fieber
  • Entzündungen der Schleimhäute mit schaumigem Speichelfluss und seröser bis eitriger Nasenausfluss
  • Atembeschwerden
  • Schluckbeschwerden
  • Ödeme im Kopfbereich und an den Extremitäten
  • Lahmheit
  • Fehlgeburten

Impfung

Es erfolgen zwei Injektionen im Abstand von 3 Wochen. Das Mindestalter für eine Impfung beträgt je nach Impfstoff 2 oder 3 Monate. Die Kosten müssen von den Besitzern selbst übernommen werden.

Richtlinien zum Trockenstellen

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Seit Inkratftreten der neuen Tierarzneimittelverordnung gelten auch neue Richtlinien in Bezug auf das Trockenstellen von Kühen.

Über den link unten haben wir Ihnen die neusten Erkenntnisse zusammengefasst und stellen Ihnen einen Leitfaden zum Trockenstellen zur Verfügung.

Richtlinie Trockensteller

Zahnbehandlungen beim Pferd

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Bei der heutigen Haltungsform unserer Pferde muss eines der Hauptaugenmerke auf das Gebiss gelegt werden. Das Pferdegebiss ist für die Verarbeitung von Rauhfutter geschaffen. Das Pferd in der freien Wildbahn ist den ganzen Tag beschäftigt nach hartem Steppengrass zu suchen und dieses zu zermahlen.

Unser modernes Pferd hingegen frisst:
– Mehrmals wenig Kraftfutter (verminderte Kautätigkeit)
– energiereiches Futter (Zucker, weiches Gras, weiches, wenig strukturiertes Heu)
– Nur wenige Stunden pro Tag Raufutter

Unsere domestizierten Pferde werden älter als in freier Wildbahn.

Unsere Fütterung führt dann oft zu einer nicht ausreichenden bzw. ungleichmässigen Zahnabnutzung. Es ist deshalb wichtig, die Zähne seines Pferdes regelmässig, am besten anlässlich des jährlichen Impftermines, kontrollieren zu lassen.

Grundsätzlich ist zu bemerken, dass Pferde auch mit Zahnschmerzen häufig noch fressen.

Das junge Pferd wechselt 24 Zähne im Alter von 2 ½ bis 4 ½ Jahre. Durch die Kontrolle und Behandlung in diesem Zeitraum kann man viele Stellungsfehler beheben sowie Spätfolgen und grössere Korrekturen verhindern.

Hat ein Pferd Zahnschmerzen oder ist der Unterkiefer blockiert (verminderte Seitwärts und Vorwärtsbewegung) führt dies zu Schmerzen im Kiefergelenk und der Kaumuskulatur. Daraus resultieren Verspannungen im Genick bis hin zum Rücken. Vielfach sind es Rittigkeitsprobleme, die schlussendlich zur Zahnkontrolle führen.

Die Zahnbehandlung verfolgt verschiedene Ziele:

  • Entfernen von Spitzen, Haken und Rampen
  • Gleichmässigen und guter Kontakt der Backenzähne herstellen
  • Evtl. Schneidezähne kürzen und Winkel anpassen
  • Wolfszähne entfernen (Reitpferd)

Zahnprobleme und deren Ursachen

Backenzähne:
Spitzen, Haken, Rampen, Milchzahnkappen (1. bis 3. Backenzahn)
Wellen-, Stufen-, und Scherengebiss
Fehlerhafte Winkelung der Backenzahnreihe
Frakturen, Karies, Parodontose, Zahnwurzelinfektionen

Wolfszähne:
In Gebisslage, blinde Wolfszähne (unter der Schleimhaut), abgebrochen Wolfszähne

Schneidezähne:
Zu lang und steiler Winkel
Unkorrekte Linie der Schneidezähne (schief oder gebogen)
Milchzahnkappen, Frakturen, Karies, Parodontose
Zahnstein, Zahnfleischentzündungen, Überbiss, Unterbiss

Hengstzähne:
Zu lang und scharf Durchbruch beim jungen Pferd kann schmerzhaft sein. Abgebrochene oder zu stark gekürzte Hengstzähne mit nachfolgender Pulpitis (Entzündung Wurzelhöhle) oder Infektion

Milchzähne:
Unregelmässigkeiten im Zahnwechsel
Festsitzende Milchzahnkappen
Milchzahnsplitter

Wie erkennt man Zahnprobleme beim Pferd

  • Fressunlust, gestörtes Fressverhalten
  • Abnorme Kaubewegung, Wickel kauen
  • Abmagerung, schlechtes Fell
  • Häufige Koliksymptome
  • Leistungsabfall
  • Speicheln, Stinkender Maulgeruch
  • Verhaltensstörungen (Aggressiv, apathisch)
  • Headshaking (Kopfschütteln)
  • Wiederholte Schlundverstopfung
  • Stinkender Nasenausfluss
  • Konturstörungen am Kopf
  • Rittigkeitsprobleme
  • Rückenprobleme

 Wie wird eine Behandlung durchgeführt?
Für eine gründliche Zahnbehandlung brauchte es ein Maulgatter, gute Lichtquelle und eine Sedation.
Die Behandlung wird mit Handraspeln oder verschiedenen maschinellen Aufsätzen durchgeführt.

Eine Behandlung am unsediertem Pferd stellt ein Risiko für Pferd und Tierarzt dar. Die Anwendung einer Sedation ist unabhängig vom Charakter eines Pferdes. Auch von einem « lieben » Pferd kann man nicht erwarten, dass es sich bei Schmerzen nicht wehrt. Korrekturen an den letzten Backenzähnen sind für das Pferd meist sehr unangenehm aber ein Zeichen für eine gründliche und seriöse Zahnbehandlung.
Zahnbehandlungen mit einer Maschine sollten unter Sichtkontrolle oder Handführung vorgenommen werden. Sie bekommen von uns ein Zahnbefundblatt, auf welchem alle festgestellten Befunde dokumentiert sind.

Instrumente:
Die Behandlung wird mit Handraspeln und verschiedenen maschinellen Aufsätzen durchgeführt. Der Gebrauch der maschinellen Spezialinstrumente erlaubt uns eine genaue und schleimhautschonende Arbeit auszuführen.

Die endoskopische Untersuchung

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4-2-1-im-pic_190px-5645Bei der Endoskopie werden der untere und obere Atemtrakt direkt angeschaut. Dabei können Veränderungen direkt beurteilt werden. Zusätzlich können Proben zur Untersuchung entnommen werden.

Wann sollte ein Pferd endoskopisch untersucht werden?

Bei folgenden Problemen ist dies angezeigt:

  • chronischer Husten
  • länger andauernder Nasenausfluss
  • ungewöhnliche Atemgeräusche
  • Futterbestandteile kommen zur Nase heraus
  • wiederkehrendes Nasenbluten

Kälber

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Enthornen von Kälbern im eigenen Bestand

3-10-1-im-pic_190px-8670Kälber dürfen vom Tierbesitzer nur noch selber enthornt werden, wenn dieser einen Kurs besucht hat. Danach muss der Eingriff an 5 Tieren zusammen mit dem Bestandestierarzt geübt werden.n Der Bestandestierarzt macht dann eine Meldung an den Kantonstierarzt über die absolvierten zwei Stufen dieser Ausbildung. Der Kantonstierarzt überprüft die Landwirte dann periodisch.

Die Enthornung der Kälber muss spätestens bis zum Alter von drei Wochen erfolgt sein. Wenn dieser Kurs nicht besucht wurde, dürfen keine Narkosemittel und andere Anästhetika abgegeben werden.

Kastration „Gümmele“

Das Vorgehen entspricht dem der Enthornung. Die Kastration muss bis zum Alter von zwei Wochen erfolgt sein

Stammzellentherapie bei Kleintieren

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Bei der Vet Cell Europe Stammzellentherapie werden aus dem Fettgewebe ihres Hundes sogenannte somatische Stammzellen gewonnen. Dabei handelt es sich nicht um Zellen, welche einen ganzen Organismus wiederherstellen können, sondern um Zellen, welche sich in Knochen, Knorpel, Bänder, Sehnen und ähnliches Gewebe verwandeln können. Dies wird bei der Vet Cell Europe Therapie ausgenutzt, um Knorpel- und Sehnen/Bänderschäden zu regenerieren. Das Fettgewebe wird nach der Entnahme in ein Transportmedium verbracht und per Eilkurier ins Vet Cell Europe Stammzellenlabor gesandt. Im Labor werden die Stammzellen von den anderen Zellen isoliert, gereinigt und aufbereitet. Je nach Art und Schweregrad der Erkrankung dauert der Prosses dieser Vorbereitungen 5-8 Tage. Per Eilsendung werden die Stammzellen danach Ihrem Tierarzt zugesandt, durch welchen sie direkt ins Gelenk oder Gewebe des Patienten injiziert werden.

Bekannte Anwendungsgebiete beim Hund:
– Osteoarthrosen
– Arthritis/Polyarthritis
– Osteochondrosen (meist im Zusammenhang mit Entfernung von Knorpelfragmenten)
– Risse/Teilrisse von Sehnen und Bändern
– Erkrankungen innerer Organe

Die Fettentnahme zur Stammzellgewinnung beim Hund findet in der Regel unter Narkose statt. Bei der Kastration kann bereits Fettgewebe entnommen werden, aus dem Stammzellen gewonnen werden. Diese können jahrelang in einem Depot bei Vet Cell Europe gelagert und bei Bedarf abgerufen werden.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.vetcelleurope.com

Stammzellentherapie beim Pferd

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Seit längerer Zeit arbeiten wir bei Arthrosen und Sehnenschäden mit Stammzellentherapie – dies mit guten Erfolgen. Die Behandlung von Sehnenschäden erfordert viel Zeit und Schonung des Pferdes. Die Heilungsphase kann nicht wesentlich verkürzt werden, aber das Sehnengewebe regeneriert deutlich besser.

Bei der Vet Cell Europe Stammzellentherapie werden aus dem Fettgewebe ihres Pferdes sogenannte somatische Stammzellen gewonnen. Dabei handelt es sich nicht um Zellen, welche einen ganzen Organismus wiederherstellen können, sondern um Zellen, welche sich in Knochen, Knorpel, Bänder, Sehnen und ähnliches Gewebe verwandeln können. Dies wird bei der Vet Cell Europe Therapie ausgenutzt, um Knorpel- und Sehnen/Bänderschäden zu regenerieren. Die Entnahme des Fettgewebes wird unter Lokalanästhesie und ggf. einer leichten Sedation und unter sterilen Bedingungen durchgeführt. Das Fettgewebe wird daraufhin in ein Transportmedium verbracht und per Eilkurier ins Vet Cell Europe Stammzellenlabor gesandt. Im Labor werden die Stammzellen von den anderen Zellen isoliert, gereinigt und aufbereitet. Je nach Art und Schweregrad der Erkrankung dauert der Prosses dieser Vorbereitungen 5-8 Tage. Per Eilsendung werden die Stammzellen danach Ihrem Tierarzt zugesandt, durch welchen sie direkt ins Gelenk oder Gewebe des Patienten injiziert werden.

Bekannte Anwendungsgebiete beim Pferd:

  • Osteoarthrosen
  • Arthritis/Polyarthritis
  • Osteochondrosen (meist im Zusammenhang mit Entfernung von Knorpelfragmenten)
  • Risse/Teilrisse von Sehnen und Bändern
  • Frakturen
  • Erkrankungen innerer Organe

Akuter Sehnenschaden der oberflächlichen Beugesehne:

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Der ausgeheilte Defekt nach einer Stammzellentherapie, 15 Wochen später

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Der Defekt im Ultraschall

 

Die Fettentnahme zur Stammzellgewinnung beim Pferd findet in der Regel unter Sedation und zusätzlicher Lokalanästesie (örtliche Betäubung am Entnahmeort) statt. Dabei bleibt das Tier aufrecht stehen und kann nach ca. 1 Std. wieder seinem täglichen Ablauf folgen. Geeignete Fettreserven beim Pferd befinden sich im Gesässbereich, rechts und links der Schweifrübe. Zur Entnahme wird diese Lokalität nach der Anästhesie operationsfähig vorbereitet und ein Schnitt von 5 Millimetern zur Einführung der speziellen Kanüle öffnet den Zugang zum subkutanen Fettgeweb, welches zur Stammzellenaufbereitung benötigt wird.

Weitere Informationen finden Sie unter: Vet Cell Europe

FTVP

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Fachtechnisch Verantwortliche Person (FTVP)

Ab dem 1.1.06 müssen alle Besitzer, welche mittels einer betriebseigenen technischen Anlage Medizinalfutter verabreichen wollen, einen Vertrag mit einer FTVP haben.
Als technische Anlage gelten z.B. Kälbermilchautomaten, Suppenfütterungsanlagen, Breifutterautomaten, etc.
Der Vertrag mit einer FTVP (in der Regel der Bestandestierarzt) regelt den Gebrauch, die Reinigung und Kontrolle der Anlage. Folgende Dokumente sollten vorliegen: Betriebsanleitung, Reinigungsanleitung, Eignungsprotokoll (erstellt die FTVP).

Wichtig: Der Gebrauch der technischen Anlage ohne Medizinalfutter unterliegt keinem Vertrag.