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Informationen zu neuer Antibiotikadatenbank

Gunter Wiese No Comments

Information zur Übermittlung von Antibiotikadaten an eine zentrale Datenbank

Seit längerer Zeit wird über die Anwendung von Antibiotika in den Medien berichtet, weil es sich zeigt, dass immer mehr Bakterien gegen immer mehr Antibiotika resistent, also nicht wirksam, sind. Diese Resistenz kann auch von Bakterium zu Bakterium übertragen werden und so gibt es schon heute Bakterien, die gegen praktisch alle Antibiotika resistent sind.

Es gilt also, diejenigen Antibiotika, welche noch eine gute Wirkung zeigen, in der Hinterhand zu halten und nur einzusetzen, wenn es nicht anders geht. Dies führte in einem ersten Schritt dazu, dass gewisse Antibiotika, sog. Reserveantibiotika, in der Tiermedizin nur eingesetzt werden dürfen, wenn ein triftiger Grund vorhanden ist.

In einem weiteren Schritt müssen nun alle Verschreibungen von Antibiotika in einer zentralen Datenbank erfasst werden, in der ISABV (Informationssystem Antibiotika in der Veterinärmedizin).

Dies bedeutet, dass wir alle Verschreibungen mit Antibiotika, sei es als direkte Therapie oder als Abgabe auf Vorrat, übermitteln müssen. Dies führt zu einem erheblichen administrativen Mehraufwand, den wir teilweise in Rechnung stellen müssen. Auf der Rechnung wird dieser Betrag als «Pauschale ISABV Registrierung» ausgewiesen.

Bei mehreren Antibiotikaverschreibungen pro Tag bemühen wir uns, die Pauschale nur einmal zu verrechnen, falls der Aufwand nicht zu gross ist.

Wir hoffen, mit diesen Informationen etwas mehr Klarheit in die Problematik der Antibiotikaverschreibungen vermittelt zu haben.

Bei Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung. In diesem Sinn wünschen wir Ihnen und Ihren Tieren beste Gesundheit.

Neue Methode des Gefässverschlusses bei Operationen

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Ein neues blutsparendes Verfahren für den Gefässverschluss

Bei Operationen ist es nahezu immer notwendig, Blutgefässe zu durchtrennen und zu verschliessen. Bis anhin mussten die Gefässe dazu abgeklemmt und anschliessend mit einem Faden umstochen oder verschlossen werden. Das bedeutet, dass ein Fremdstoff (Faden) im Operationsgebiet zurückblieb, der sich, je nach verwendetem Material, nach Wochen bis Monaten dann selbst aufgelöst hat.

Neu verwenden wir in unserer Praxis das Diathermiegerät LIGASURE, das erstmals die sichere Verschweissung von Blutgefässen bis zu einem Durchmesser von 7 mm ermöglicht.

Das bei LIGASURE verwendete Prinzip der Hochfrequenzdiathermie wird bereits länger zur intraoperativen Verödung sehr kleiner Blutgefässe angewendet. Bislang wurde das Gewebe dabei jedoch verbrannt, sodass eine Koagulationsnekrose (totes Gewebe) zurückblieb, die nur sehr kleine Arterien und Venen ausreichend verschloss und zugleich einen potenziellen Nährboden für Keime bot. Neu ist bei LIGASURE die genaue Steuerung des Verschweissungsprozesses: Anstatt ein Gefäss komplett zu verschmoren, wird der Vorgang in einem Stadium abgebrochen, in dem Kollagen und Elastin im Gewebe zu einer festen Versiegelungszone polymerisiert (verschweisst) sind, aber unzerstört bleiben. Daraus resultiert eine wenige Millimeter breite amorphe Verschweissungszone, in der histologisch keine Gewebeanteile oder Gefässanteile mehr nachweisbar sind.

Wir setzen Ligasure in unserer Praxis ein für

  • Bauchchirurgie
  • Kastrationen
  • Tumorentfernungen

Vorteile des Verfahrens

  • Höchster Berstdruck der Versiegelungszone mit kürzester Versiegelungszeit im Vergleich zu anderen Methoden
  • Keine Karbonisierung (Verkohlung)
  • Reduktion von Operationszeit, Blutverlust und postoperativen Schmerzen, dadurch bessere Heilung
  • Reduzierte Komplikationsraten

Kinesiologisches Taping

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Ab sofort können Sie in unserer Praxis die Vorteile des Kinesiologischen Tapings nutzen. Renate Hagleitner ist Kinesiotherapeutin und bietet diese Therapiemethode bei verschiedensten Tierarten bei unterschiedlichen Indikationen an (weiterlesen)